Die Pumpstation ist meist in einem Gebäude oder in einem Container untergebracht. Dort ist in der Regel eine Exzenterschneckenpumpe oder eine Drehkolbenpumpe verbaut, die saugseitig und druckseitig über Rohrleitungen
aus jedem Behälter saugen und in jeden Behälter drücken kann.
Da Drücken leichter als Saugen geht, wird bei weiten Entfernungen oder großen Höhenunterschieden im Annahmetank eine Tauchmotorpumpe eingebaut, die der Pumpe in der Pumpstation "in den Hals fördert".
In Süddeutschland wird die Lösung mit Dickstoff-Güllepumpe in einer Pumpenbox bevorzugt. Die Zuläufe aus dem Annahmetank in die Pumpenbox erfolgt über große Rohre (z.B. 300 mm im Durchmesser), die über Absperr-Schieber verfügen. Die Pumpe ist in einer geschlossenen Box, die nicht überlaufen kann. Diese Box ist der tiefste Punkt der ganzen Anlage. Von hier aus gehen dann wieder Druckleitungen in jeden Behälter und auf die Fassfüllstation.